Training in Wien

In Wien gibt es an drei Tagen der Woche ein Training für unsere Mitglieder. Für alle Neueinsteiger gibt es den Grundkurs an einem weiteren Tag der Woche - Infos hier.

(Anton Kriegergasse, Dienstag 19:00-21:00)

(Anton Kriegergasse, Donnerstag 19:00-21:00)

(Anton Kriegergasse, Montag 19:00-21:00)

 

Die Trainings sind in einer lockeren Reihenfolge zu sehen, es spricht aber nichts dagegen selbst einen Weg zu wählen, den man mit dem jeweiligen Trainer, oder Standortverantwortlichen abgesprochen hat.

 

Zusätzlich besteht die Möglichkeit als Wieder-, oder Quereinsteiger eine Auffrischung zu besuchen.


Langes Schwert 1:"Der Weg zum Meister" - von den Grundlagen zum ersten freien Fechten

Ort & Zeit: (Anton Kriegergasse, Dienstag 19:00-21:00)

Trainer: Martin

Assistenztrainerin: Jessica

Inhalt Kurzfassung: In diesem Training möchten wir gemeinsam eine inspirierende und motivierende Zeit verbringen, unsere Fähigkeiten im Langschwert festigen und uns kontinuierlich weiterentwickeln.

Zielgruppe

Das Training richtet sich an Alle, die unseren Grundkurs abgeschlossen haben und die erlernten Techniken und Grundlagen in einem vollkooperativen Trainingsumfeld vertiefen und perfektionieren möchten.

Inhalt

Dieses Langschwerttraining ist bewusst als vollkooperatives Training angelegt. Die Freude an der Bewegung und an der gemeinsamen Arbeit mit dem Schwert steht im Mittelpunkt. Wir arbeiten mit einer ausgewogenen Mischung aus Solo- und Partnerübungen, die durch hohe Wiederholungszahlen und sorgfältige Detailarbeit geprägt sind. Gleichzeitig lassen sie Raum für individuelle Entwicklung und persönliches Wachstum.

Inhaltlich orientiert sich das Training schwerpunktmäßig an den Lehren des mittelalterlichen Fechtmeisters Johannes Liechtenauer. Ergänzend fließen Elemente aus den Fechttraditionen von Joachim Meyer und Fiore de’i Liberi ein. Auf einer soliden technischen Basis aufbauend entwickeln wir uns schrittweise von isolierten Techniken hin zu einem dynamischen, offenen und freieren Fechten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Kontrolle des Schwertes.

Ein zentraler Bestandteil des Trainings ist die bewusste Kooperation: Trainingspartner ermöglichen gegenseitig Fortschritt, Qualität und Sicherheit. Darüber hinaus arbeiten wir an grundlegeneden Prinzipien wie Gleichgewicht, Koordination, Reaktionsfähigkeit, Entscheidungsfreude und Körperwahrnehmung. Die körperliche Fitness entwickelt sich dabei ganz natürlich mit.

Mögliche Spezialthemen im Training sind unter anderem:

  • Halbschwerttechniken
  • Das Langschwert in einer Hand
  • Entwaffnungen mit dem Langschwert
  • Kontrolliertes Low-Gear-Sparring (impact-free), bei dem Berührung statt Treffer das zentrale Prinzip darstellt

empfohlene Ausrüstung

  • Fechtmaske, Stichschutz, Handschuhe, Tiefschutz
  • Weitere Ausrüstung wie Jacke oder zusätzliche Protektoren ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich

Langes Schwert 2: "Die Meister effen" - durch gemeinsame Arbeit zur Kunst

Ort & Zeit: Anton Kriegergasse, Donnerstag 19:00-21:00

Trainer: Johannes

Inhalt Kurzfassung: Nach dem Grundkurs die Techniken in fordernden Drills erproben und die entstehenden Fragen in der Gruppe reflektieren. Ziel ist es die im Grundkurs erlernten Stücke aus den Fechtbüchern auch im freien Fechten intuitiv anwenden zu können.

Zielgruppe

Alle diplomierten Mitglieder der Langen Schneyd sind herzlich willkommen.

Der Kurs richtet sich sowohl an Abgänger direkt aus dem Grundkurs, als auch an Wiedereinsteiger, die eine Vorbereitung auf das freie Fechten suchen. Für alle unsere Mitglieder ist dieses Training die Fortführung unseres bisherigen “Haupttrainings” am Donnerstag.

Inhalt

Du kennst die Huten und die Haue und so manches Stück aus dem Fechtbuch “Peter von Danzig”. Bei der Anwendung im freien Fechten funktionieren die gelernten Stücke aber noch nicht wie erwünscht … Im Training werden einzelne Techniken vom Trainer besprochen und vorgezeigt. Dabei werden Aktion und Reaktion genau definiert. Anschließend werden diese Techniken in einer Partnerübung ausprobiert. Die Fechter wenden die zuvor besprochenen Aktionen und Reaktionen fordernd und nach eigener Interpretation an. Damit ist einerseits eine klare Übungsstruktur vorgegeben, andererseits aber Spielraum für eigene Ideen. Die Partner wechseln nach wenigen Wiederholungen. In den Übungen ist gegenseitiges Fordern (aber nicht Überfordern) die Grenze von Geschwindigkeit und Intensität.

 

Direkt nach der Übung gibt es Gelegenheit sich mit der Gruppe auszutauschen. Gemeinsam werden  Schwierigkeiten besprochen und Lösungsvorschläge erarbeitet. In einer weiteren Partnerübung werden diese Lösungsvorschläge erprobt.

 

Der Zyklus Übung - Reflexion wiederholt sich einige Male und gegen Ende des Trainings steht Zeit zum freien Fechten zur Verfügung, um das gerade Erarbeitete weiter zu vertiefen und in den eigenen Stil einzuarbeiten.

empfohlene Ausrüstung

Maske, Stichschutz, Handschuhe, Jacke, Tiefschutz (Männer), Brustschutz (Frauen)

Weitere Ausrüstung wie Hose, zusätzliche Protektoren möglich, aber nicht zwingend erforderlich.

 


Langes Schwert 3: "Die Meister treffen" - im freien Fechten bestehen

Ort & Zeit: Anton Kriegergasse, Montag 19:00-21:00

Trainer: Johannes

Inhalt Kurzfassung: Der hohe Schwierigkeitsgrad des Freifechtens unterstützt mit konkreten Übungsaufgaben, -situationen und Nachbesprechungen das gemeinsame Lernen. Die Frage  "Wie komme ich im Gefecht dazu die bereits gelernte Technik einzusetzen? " steht im Vordergrund. 

Zielgruppe

Das Training kann frische Grundkurs-Abgänger ebenso aufnehmen wie alte Hasen oder Fechter, die vor der Vehemenz von turnierorientiertem Freifechten aktuell zurückschrecken würden.

Inhalt

Du möchtest deine theoretischen Kenntnisse aus Grundkurs und allen übrigen Trainingstagen im tatsächlichen Gefecht einsetzen. Hier wird kampffreudigen Langschwertfechtern ein Training geboten, dass den hohen Schwierigkeitsgrad des frei-entscheidenden-Fechtens mit konkreten Übungs-Aufgabenstellungen verbindet. In gemeinsamer Nachbesprechung werden Erfolge und Probleme aus der Anwendung der genutzten Techniken erörtert.

Die Bezeichnung "Frei" in Freifechten bezieht sich dabei auf die Freiheit des Fechtenden sein aktuelles Wissen uneingeschränkt in den Übungen nutzen zu dürfen/sollen. Dabei liegt es am Fechter selbst Fokus, Ruhe und Gleichgewicht im Gefecht (Übungsgeschwindigkeit 3 bis 4) zu behalten.

Der Trainingspartner verhält sich dabei „unkooperativ“ und unterstützt dadurch den Übenden, der nun seine geplante Technik selbsttätig zum Erfolg führen muss.

Das Gefecht selbst bleibt unter Einsatz aller Theorie freie Spielwiese der Intuition und Phantasie.

Wichtig ist uns eine klare Distanzierung vom grobmotorischen "sich-dreschen-Sparring"; das freie Fechten stellt ganz klar feinmotorische "Fechtkunst" unter Anwendung aller Stilblüten des Waffenganges (vom Ringen bis zum Halbschwert, vom Meisterhau als Angriff bis zum gehüteten Abzug) in den Vordergrund des Interesses.

Das Training unterstützt für Interessierte die Vorbereitung zum Turnierfechten.

notwendige Ausrüstung

Die Fechtenden treten einander während des ganzen Trainings voll geschützt gegenüber: Maske mit Hinterkopfschutz,Halsschutz, Jacke, Tiefschutz und Handschuhe; empfohlen Hose und weitere Protektoren.